Goethes Leben im Spiegel seiner Gedichte ab Di., 17. Mai um 19:00 Uhr


Er galt als »Statthalter des poetischen Geistes auf Erden«, als »der menschlichste aller Menschen"...Aber wer liest ihn noch? Und was bedeuten die Widersprüche zwischen Leben und Werk des Olympiers? War der Dichter am Ende ein zynischer Mephisto?

Goethe trank gern Wein, liebte Artischocken und aß abends höchstens ein bisschen Obst... er war äußerst lärmempfindlich verabscheute Tabakrauch, mochte aber überheizte Räume. Selbst als alter Herr stibitzte er seinen Enkeln die Süßigkeiten aus Weihnachtspaketen...
Der Umwelt hingegen fiel der verwöhnte junge Mann vom Jahrgang 1749, dem die Mutter jeden Morgen drei Garnituren Kleidung zur Auswahl bereitlegen musste, eher durch sein unzuverlässiges, schwankendes Wesen auf.

Für Generationen von Schülern allerdings hat Goethe vor allem Schmerz bedeutet: Sie wurden mit »Iphigenie«, »Faust« und den »Wahlverwandtschaften« traktiert, und sie rächten sich, indem sie die verhassten Reclamheftchen mit Bleistift und Tinte in ein Schlachtfeld ihrer malträtierten Phantasie verwandelten.

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