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212K021 Chanukka - jüdisches Leben im Brucker Land

Zeitraum Fr., 03.12.2021 - So., 20.02.2022
Uhrzeit 10:00 Uhr - 19:00 Uhr
Dauer 5 Termine
Kursgebühr 12,00 €

2021 blickt Deutschland auf 1.700 Jahre jüdische Geschichte und Kultur zurück:
Die erste urkundliche Erwähnung einer jüdischen Gemeinde auf deutschem Boden geschah 321 durch ein Dekret von Kaiser Konstantin mit Bezug auf die Gemeinde in Köln.

Auch wir nehmen dieses Jubiläum (im Wort Jubiläum steckt im Übrigen das hebräische "Yovel") zum Anlass, um an das Zusammenleben von Christen und Juden in unserer Region zu erinnern. Natürlich hat diese Koexistenz im Bereich des ehemaligen Kurfürstentum Bayerns weniger Tradition als in anderen Teilen des Freistaates wie etwa in Schwaben und in Franken. Erst die Aufhebung des Matrikelparagraphen 1861 gewährte den Juden die Freizügigkeit der Niederlassung im Königreich, hatte das Edikt von 1813 doch gar fremde Juden ganz und einheimische nur unter bestimmten Voraussetzungen die Niederlassung gewährt.

In der Ausstellung wird es darum gehen, Biografien von jüdischen Mitbürger:innen nachzuzeichnen, die in unserer Region gelebt haben. In den Blick soll gerade auch die Assimilation und Integration der einstigen gesellschaftlichen Randgruppe genommen werden. Wie im Titel der Präsentation angedeutet, spielt hierbei insbesondere das Verweben von jüdischen und christlichen Ritualen eine wichtige Rolle.

Es soll auch gezeigt werden, welcher Beitrag in den Bereichen Politik, Gesellschaft, Wissenschaft, Kunst und Kultur erkennbar ist. Inwieweit jüdisches Leben als integraler Bestandteil der lokalen Gesellschaft bewertet werden kann, wird die Ausstellung schließlich beweisen.

Der Zeitrahmen der Präsentation sollte nicht mit der Shoa enden, sondern es soll nach jüdischen Biografien nach 1945 in unserer Region gesucht werden.

Das Begleitprogramm umfasst Lesungen, Musik und Vorträge.




Dozent(en)

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